ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN · DE OLIJFOLIE SHOP
Klare Vereinbarungen für Ihre Bestellung

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Bestellungen und Verträge zwischen De Olijfolie Shop und Verbrauchern. Nachfolgend finden Sie die vollständigen Bedingungen, einschließlich Informationen über Bestellung, Zahlung, Lieferung, Widerrufsrecht, Garantie und Beschwerden.

UNTERNEHMER
FYN 2000 B.V. (De Olijfolie Shop)
Da Vincilaan 13P
6716 WC Ede
Niederlande
UNTERNEHMENSDATEN
Telefon: +31 343 460795
E-Mail: [email protected]
Handelsregister: 30169168
USt-IdNr.: NL8094.48.920.B01
SKAL: 107567 · NL-BIO-01
Inhaltsverzeichnis
Artikel 1 – Definitionen
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Artikel 3 – Anwendbarkeit
Artikel 4 – Das Angebot
Artikel 5 – Der Vertrag
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Artikel 7 – Kosten im Falle eines Widerrufs
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Artikel 9 – Der Preis
Artikel 10 – Vertragsgemäßheit und Garantie
Artikel 11 – Lieferung und Ausführung
Artikel 12 – Dauerschuldverhältnisse
Artikel 13 – Zahlung
Artikel 14 – Beschwerdeverfahren
Artikel 15 – Streitigkeiten
Artikel 16 – Ergänzende oder abweichende Bestimmungen

Artikel 1 - Definitionen

In diesen Bedingungen wird verstanden unter:

  1. Widerrufsfrist: die Frist, innerhalb derer der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausüben kann;
  2. Verbraucher: die natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag abschließt;
  3. Tag: Kalendertag;
  4. Dauerschuldverhältnis: ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, deren Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt;
  5. Dauerhafter Datenträger: jedes Mittel, das dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass eine spätere Einsichtnahme und unveränderte Wiedergabe möglich ist;
  6. Widerrufsrecht: die Möglichkeit des Verbrauchers, innerhalb der Widerrufsfrist vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten;
  7. Musterformular: das vom Unternehmer zur Verfügung gestellte Muster-Widerrufsformular, das ein Verbraucher ausfüllen kann, wenn er sein Widerrufsrecht ausüben möchte;
  8. Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet;
  9. Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, der im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen geschlossen wird und bei dem bis einschließlich zum Vertragsabschluss ausschließlich ein oder mehrere Fernkommunikationsmittel verwendet werden;
  10. Fernkommunikationsmittel: ein Mittel, das zum Abschluss eines Vertrags verwendet werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig im selben Raum anwesend sind;
  11. Allgemeine Geschäftsbedingungen: die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.

Artikel 2 - Identität des Unternehmers

FYN 2000 B.V. (De Olijfolie Shop)
Da Vincilaan 13P
6716 WC Ede

Telefon: +31 343-460795 (während der Bürozeiten)
E-Mail-Adresse: [email protected]
Handelsregisternummer: 30169168
USt-IdNr.: NL8094.48.920.B01
SKAL-Zertifizierung (Verkauf biologischer Produkte): Nr. 107567 NL-BIO-01

Artikel 3 - Anwendbarkeit

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für jeden zustande gekommenen Fernabsatzvertrag und jede Bestellung zwischen Unternehmer und Verbraucher.
  2. Bevor der Fernabsatzvertrag geschlossen wird, wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer eingesehen werden können und dem Verbraucher auf Wunsch so schnell wie möglich kostenlos zugesandt werden.
  3. Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch geschlossen, kann der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Vertragsabschluss elektronisch so zur Verfügung gestellt werden, dass der Verbraucher ihn auf einfache Weise auf einem dauerhaften Datenträger speichern kann. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird angegeben, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie auf Wunsch kostenlos elektronisch oder auf andere Weise zugesandt werden.
  4. Gelten neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch besondere Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen, finden die vorstehenden Absätze entsprechende Anwendung. Im Falle widersprüchlicher Bedingungen kann sich der Verbraucher stets auf die für ihn günstigste Bestimmung berufen.
  5. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu irgendeinem Zeitpunkt ganz oder teilweise nichtig sein oder aufgehoben werden, bleiben der Vertrag und die übrigen Bedingungen bestehen. Die betreffende Bestimmung wird unverzüglich durch eine Bestimmung ersetzt, die dem Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.
  6. Situationen, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geregelt sind, sind im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beurteilen.
  7. Unklarheiten über die Auslegung oder den Inhalt einer oder mehrerer Bestimmungen sind im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auszulegen.

Artikel 4 - Das Angebot

  1. Hat ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer oder erfolgt es unter bestimmten Bedingungen, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben.
  2. Das Angebot ist freibleibend. Der Unternehmer ist berechtigt, das Angebot zu ändern und anzupassen.
  3. Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, um dem Verbraucher eine gute Beurteilung des Angebots zu ermöglichen. Verwendet der Unternehmer Abbildungen, stellen diese die angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen wahrheitsgemäß dar. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot binden den Unternehmer nicht.
  4. Alle Abbildungen, Spezifikationen und Angaben im Angebot dienen als Hinweis und können keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Auflösung des Vertrags begründen.
  5. Produktabbildungen stellen die angebotenen Produkte wahrheitsgemäß dar. Der Unternehmer kann nicht garantieren, dass die dargestellten Farben exakt mit den tatsächlichen Farben der Produkte übereinstimmen.
  6. Jedes Angebot enthält solche Informationen, dass für den Verbraucher deutlich wird, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind. Dies betrifft insbesondere:
  • den Preis einschließlich Steuern;
  • eventuelle Versandkosten;
  • die Art und Weise des Vertragsabschlusses und die hierfür notwendigen Handlungen;
  • ob das Widerrufsrecht Anwendung findet;
  • die Zahlungs-, Liefer- und Ausführungsweise des Vertrags;
  • die Frist für die Annahme des Angebots beziehungsweise den Zeitraum, in dem der Unternehmer den Preis garantiert;
  • die Höhe des Tarifs für Fernkommunikation, sofern die Nutzungskosten auf einer anderen Grundlage als dem üblichen Basistarif berechnet werden;
  • ob der Vertrag nach seinem Zustandekommen archiviert wird und gegebenenfalls wie der Verbraucher darauf zugreifen kann;
  • wie der Verbraucher vor Vertragsabschluss die von ihm eingegebenen Daten überprüfen und gegebenenfalls korrigieren kann;
  • in welchen anderen Sprachen neben Niederländisch der Vertrag geschlossen werden kann;
  • die Verhaltenskodizes, denen sich der Unternehmer unterworfen hat, und wie diese elektronisch eingesehen werden können;
  • die Mindestlaufzeit des Fernabsatzvertrags im Falle eines Dauerschuldverhältnisses.

Artikel 5 - Der Vertrag

  1. Der Vertrag kommt vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die daran geknüpften Bedingungen erfüllt.
  2. Hat der Verbraucher das Angebot elektronisch angenommen, bestätigt der Unternehmer unverzüglich elektronisch den Eingang der Annahme. Solange diese Bestätigung nicht erfolgt ist, kann der Verbraucher den Vertrag auflösen.
  3. Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, trifft der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Datenübertragung und gewährleistet eine sichere Webumgebung. Kann der Verbraucher elektronisch bezahlen, werden geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
  4. Der Unternehmer darf sich im gesetzlichen Rahmen darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann sowie über weitere Tatsachen und Umstände, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags relevant sind. Bestehen aufgrund dieser Prüfung berechtigte Gründe, den Vertrag nicht abzuschließen, kann der Unternehmer eine Bestellung oder Anfrage begründet ablehnen oder besondere Bedingungen an deren Ausführung knüpfen.
  5. Der Unternehmer wird dem Verbraucher beim Produkt oder bei der Dienstleistung folgende Informationen schriftlich oder auf einem dauerhaften Datenträger übermitteln:
  6. die Geschäftsadresse, unter der der Verbraucher Beschwerden einreichen kann;
  7. die Bedingungen und das Verfahren für die Ausübung des Widerrufsrechts beziehungsweise einen deutlichen Hinweis auf dessen Ausschluss;
  8. Informationen über Garantien und bestehenden Kundendienst nach dem Kauf;
  9. die in Artikel 4 Absatz 3 genannten Angaben, sofern diese nicht bereits vor der Ausführung des Vertrags mitgeteilt wurden;
  10. die Voraussetzungen für die Kündigung des Vertrags, wenn dieser länger als ein Jahr oder auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde.
  11. Bei einem Dauerschuldverhältnis gilt die Bestimmung des vorherigen Absatzes nur für die erste Lieferung.
  12. Jeder Vertrag wird unter der aufschiebenden Bedingung ausreichender Verfügbarkeit der betreffenden Produkte geschlossen.

Artikel 6 - Widerrufsrecht

  1. Beim Kauf von Produkten hat der Verbraucher die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt am Tag nach dem Erhalt des Produkts durch den Verbraucher oder einen von ihm vorher benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter.
  2. Während der Widerrufsfrist wird der Verbraucher sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung umgehen. Er darf das Produkt nur in dem Umfang auspacken oder benutzen, der erforderlich ist, um festzustellen, ob er es behalten möchte. Macht er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, wird er das Produkt mit sämtlichem Zubehör und – soweit vernünftigerweise möglich – im Originalzustand und in der Originalverpackung gemäß den angemessenen und klaren Anweisungen des Unternehmers zurücksenden.
  3. Möchte der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausüben, muss er dies innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Produkts dem Unternehmer mitteilen. Die Mitteilung erfolgt mittels des Musterformulars. Nach der Mitteilung muss das Produkt innerhalb weiterer 14 Tage zurückgesandt werden. Der Verbraucher muss nachweisen können, dass die Ware rechtzeitig zurückgesandt wurde, beispielsweise durch einen Versandnachweis.
  4. Hat der Kunde nach Ablauf der in Absatz 2 und 3 genannten Fristen weder seinen Widerruf mitgeteilt noch das Produkt zurückgesandt, gilt der Kauf als endgültig.

Artikel 7 - Kosten im Falle eines Widerrufs

  1. Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, trägt er höchstens die Kosten der Rücksendung.
  2. Hat der Verbraucher einen Betrag bezahlt, wird der Unternehmer diesen so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem Widerruf zurückzahlen. Voraussetzung ist, dass das Produkt bereits zurückerhalten wurde oder ein schlüssiger Nachweis der vollständigen Rücksendung vorliegt. Die Rückzahlung erfolgt über dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher verwendet hat, sofern dieser nicht ausdrücklich einer anderen Zahlungsweise zustimmt.
  3. Bei Beschädigung des Produkts aufgrund unsachgemäßer Behandlung durch den Verbraucher haftet dieser für eine mögliche Wertminderung.
  4. Der Verbraucher kann nicht für eine Wertminderung haftbar gemacht werden, wenn der Unternehmer nicht alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Widerrufsrecht vor Vertragsabschluss bereitgestellt hat.

Artikel 8 - Ausschluss des Widerrufsrechts

  1. Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht für die in Absatz 2 und 3 beschriebenen Produkte ausschließen. Der Ausschluss gilt nur, wenn der Unternehmer dies im Angebot oder zumindest rechtzeitig vor Vertragsabschluss deutlich angegeben hat.
  2. Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur möglich bei Produkten:
  3. die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden;
  4. die eindeutig persönlicher Natur sind;
  5. die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können;
  6. die schnell verderben oder altern können;
  7. deren Preis Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
  8. bei einzelnen Zeitungen und Zeitschriften;
  9. bei Audio- und Videoaufnahmen sowie Computersoftware, wenn die Versiegelung vom Verbraucher gebrochen wurde;
  10. bei Hygieneprodukten, deren Versiegelung vom Verbraucher gebrochen wurde.
  11. Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur möglich bei Dienstleistungen:
  12. im Zusammenhang mit Beherbergung, Beförderung, Gastronomie oder Freizeitaktivitäten an einem bestimmten Datum oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums;
  13. deren Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat;
  14. im Zusammenhang mit Wetten und Lotterien.

Artikel 9 - Der Preis

  1. Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, außer bei Preisänderungen infolge geänderter Mehrwertsteuersätze.
  2. Abweichend vom vorherigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen mit variablen Preisen anbieten, wenn deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat. Diese Abhängigkeit und der Hinweis, dass angegebene Preise Richtpreise sein können, werden im Angebot angegeben.
  3. Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie auf gesetzlichen Vorschriften beruhen.
  4. Preiserhöhungen nach Ablauf von drei Monaten sind nur zulässig, wenn der Unternehmer dies vereinbart hat und:
  5. sie auf gesetzlichen Vorschriften beruhen; oder
  6. der Verbraucher berechtigt ist, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.
  7. Die im Angebot genannten Preise verstehen sich einschließlich Mehrwertsteuer.
  8. Alle Preise stehen unter dem Vorbehalt von Druck- und Satzfehlern. Für die Folgen solcher Fehler wird keine Haftung übernommen. Im Falle eines Druck- oder Satzfehlers ist der Unternehmer nicht verpflichtet, das Produkt zum fehlerhaft angegebenen Preis zu liefern.

Artikel 10 - Vertragsgemäßheit und Garantie

  1. Der Unternehmer gewährleistet, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot genannten Spezifikationen, den angemessenen Anforderungen an Qualität und/oder Gebrauchstauglichkeit sowie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Vorschriften und/oder behördlichen Bestimmungen entsprechen. Sofern vereinbart, gewährleistet der Unternehmer außerdem, dass das Produkt für einen anderen als den normalen Gebrauch geeignet ist.
  2. Eine vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur gewährte Garantie beeinträchtigt nicht die gesetzlichen Rechte und Ansprüche des Verbrauchers gegenüber dem Unternehmer.
  3. Eventuelle Mängel oder falsch gelieferte Produkte sind dem Unternehmer innerhalb von vier Wochen nach Lieferung schriftlich zu melden. Die Rücksendung hat in der Originalverpackung und in neuwertigem Zustand zu erfolgen.
  4. Die Garantiefrist des Unternehmers entspricht der Herstellergarantie. Der Unternehmer ist jedoch niemals verantwortlich für die endgültige Eignung der Produkte für jede individuelle Anwendung durch den Verbraucher oder für Beratung hinsichtlich Nutzung oder Anwendung.
  5. Die Garantie gilt nicht, wenn:
  • der Verbraucher die gelieferten Produkte selbst repariert und/oder bearbeitet hat oder dies durch Dritte durchführen ließ;
  • die gelieferten Produkte außergewöhnlichen Bedingungen ausgesetzt, unsachgemäß behandelt oder entgegen den Anweisungen des Unternehmers und/oder der Verpackung verwendet wurden;
  • der Mangel ganz oder teilweise auf Vorschriften zurückzuführen ist, die Behörden hinsichtlich Art oder Qualität der verwendeten Materialien erlassen haben oder erlassen werden.

Artikel 11 - Lieferung und Ausführung

  1. Der Unternehmer wird bei der Annahme und Ausführung von Produktbestellungen sowie bei der Beurteilung von Dienstleistungsanfragen größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
  2. Als Lieferort gilt die vom Verbraucher dem Unternehmen mitgeteilte Adresse.
  3. Unter Beachtung von Absatz 4 führt das Unternehmen angenommene Bestellungen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen aus, sofern der Verbraucher keiner längeren Lieferfrist zugestimmt hat. Verzögert sich die Lieferung oder kann eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden, wird der Verbraucher spätestens 30 Tage nach der Bestellung informiert. In diesem Fall kann er den Vertrag kostenlos auflösen. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht.
  4. Alle Lieferzeiten sind unverbindliche Richtwerte. Aus angegebenen Lieferzeiten können keine Rechte abgeleitet werden. Eine Überschreitung begründet keinen Anspruch auf Schadensersatz.
  5. Im Falle einer Auflösung gemäß Absatz 3 wird der Unternehmer den gezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Auflösung, zurückzahlen.
  6. Ist die Lieferung eines bestellten Produkts unmöglich, wird sich der Unternehmer bemühen, einen Ersatzartikel bereitzustellen. Spätestens bei der Lieferung wird klar und verständlich mitgeteilt, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer Rücksendung trägt der Unternehmer.
  7. Das Risiko von Beschädigung und/oder Verlust der Produkte liegt bis zur Lieferung an den Verbraucher oder einen vorher benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter beim Unternehmer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Artikel 12 - Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung

Kündigung

  1. Der Verbraucher kann einen auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
  2. Der Verbraucher kann einen auf bestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen jederzeit zum Ende der vereinbarten Laufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
  3. Der Verbraucher kann die in den vorherigen Absätzen genannten Verträge:
  • jederzeit kündigen und darf nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum beschränkt werden;
  • mindestens auf dieselbe Weise kündigen, wie er sie abgeschlossen hat;
  • stets mit derselben Kündigungsfrist kündigen, die der Unternehmer für sich selbst vereinbart hat.

Verlängerung

  1. Ein auf bestimmte Zeit geschlossener Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen darf nicht stillschweigend um eine bestimmte Dauer verlängert oder erneuert werden.
  2. Abweichend davon kann ein Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften stillschweigend um höchstens drei Monate verlängert werden, wenn der Verbraucher den verlängerten Vertrag zum Ende dieser Verlängerung mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
  3. Ein auf bestimmte Zeit geschlossener Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen darf nur stillschweigend auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn der Verbraucher jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann beziehungsweise höchstens drei Monaten bei weniger als monatlicher Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen und Zeitschriften.
  4. Ein zeitlich begrenzter Probe- oder Kennenlernvertrag für Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen und Zeitschriften wird nicht stillschweigend fortgesetzt und endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.

Laufzeit

  1. Hat ein Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, kann der Verbraucher diesen nach einem Jahr jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, sofern nicht Treu und Glauben einer Kündigung vor Ende der vereinbarten Laufzeit entgegenstehen.

Artikel 13 - Zahlung

  1. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von sieben Werktagen nach Beginn der in Artikel 6 Absatz 1 genannten Widerrufsfrist zu zahlen. Bei einem Vertrag über Dienstleistungen beginnt diese Frist nach Erhalt der Vertragsbestätigung.
  2. Der Verbraucher ist verpflichtet, Unrichtigkeiten in angegebenen oder mitgeteilten Zahlungsdaten unverzüglich dem Unternehmer mitzuteilen.
  3. Im Falle eines Zahlungsverzugs ist der Unternehmer vorbehaltlich gesetzlicher Einschränkungen berechtigt, dem Verbraucher zuvor bekanntgegebene angemessene Kosten in Rechnung zu stellen.

Artikel 14 - Beschwerdeverfahren

  1. Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekanntgemachtes Beschwerdeverfahren und behandelt Beschwerden entsprechend diesem Verfahren.
  2. Beschwerden über die Ausführung des Vertrags müssen innerhalb von sieben Tagen nach Feststellung des Mangels vollständig und klar beschrieben beim Unternehmer eingereicht werden.
  3. Beim Unternehmer eingereichte Beschwerden werden innerhalb von 14 Tagen ab Eingangsdatum beantwortet. Erfordert eine Beschwerde voraussichtlich mehr Bearbeitungszeit, erhält der Verbraucher innerhalb von 14 Tagen eine Empfangsbestätigung mit Angabe, wann eine ausführlichere Antwort erwartet werden kann.
  4. Kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, entsteht eine Streitigkeit, die dem Streitbeilegungsverfahren unterliegt.
  5. Bei Beschwerden muss sich der Verbraucher zunächst an den Unternehmer wenden. Ist der Webshop Mitglied der Stiftung WebwinkelKeur und kann die Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, kann sich der Verbraucher an Stichting WebwinkelKeur (webwinkelkeur.nl) wenden, die kostenlos vermittelt. Ein aktuelles Mitgliedschaftsverhältnis kann über WebwinkelKeur Mitglieder überprüft werden. Kommt dennoch keine Lösung zustande, kann die Beschwerde der von Stichting WebwinkelKeur eingesetzten unabhängigen Schlichtungskommission vorgelegt werden. Deren Entscheidung ist bindend und sowohl Unternehmer als auch Verbraucher stimmen dieser verbindlichen Entscheidung zu. Für die Vorlage bei dieser Kommission können Kosten anfallen, die vom Verbraucher zu tragen sind.
  6. Eine Beschwerde setzt die Verpflichtungen des Unternehmers nicht aus, sofern dieser nicht schriftlich etwas anderes angibt.
  7. Wird eine Beschwerde vom Unternehmer für begründet erachtet, wird er nach eigener Wahl die gelieferten Produkte kostenlos ersetzen oder reparieren.

Artikel 15 - Streitigkeiten

  1. Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung finden, ist ausschließlich niederländisches Recht anwendbar, auch wenn der Verbraucher im Ausland wohnt.
  2. Das Wiener Kaufrecht findet keine Anwendung.

Artikel 16 - Ergänzende oder abweichende Bestimmungen

Ergänzende oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bestimmungen dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers sein und müssen schriftlich oder auf eine Weise festgehalten werden, die der Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger speichern kann.

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